Viele Häuser haben einen eingeschossigen Anbau mit Flachdach, der vom Obergeschoss aus erreichbar ist. In diesem Beispielprojekt wird die Dachfläche zur Terrasse – mit einem Belag, der dicht, begehbar und ohne jährliche Pflege auskommt.
Ausgangslage
Eine Glastür im Obergeschoss führt auf das Flachdach des Anbaus. Ringsum läuft eine Attika mit Blechabdeckung, darauf steht eine Glasbrüstung. Die Fläche soll als Terrasse dienen, ohne das Dach unnötig zu belasten.
Die Lösung: Profil 40G mit großer Spannweite
Das Profil 40G mit 40 mm Bodenhöhe überbrückt bei 400 kg/m² von Auflager zu Auflager bis zu 2.150 mm. So kommt die Unterkonstruktion mit wenigen Auflagern aus. Mit rund 17,8 kg pro Quadratmeter bleibt die Zusatzlast auf dem Dach überschaubar.
Die Dielen laufen rechtwinklig zur Hauswand, von der Glastür bis zur Attika; die Rillen führen das Wasser zum Dachrand. An der Hauswand enden sie unter einem gleichfarbigen Winkel, an den freien Kanten schließt der Universal-Abdeckwinkel ab.
Worauf es ankommt
- Profil und Auflagerabstand richten sich nach der Statik des Einzelfalls.
- Ob die Dielen als Lauffläche über der vorhandenen Dachabdichtung liegen oder selbst die dichte Fläche bilden, klären Dachaufbau und Statik im Einzelfall.
- Die Pulverbeschichtung aus Haslach ist nach GSB Master und Qualicoat Seaside zertifiziert und hält UV und mechanischer Beanspruchung stand.
- Aluminium ist ein guter Wärmeleiter, aber ein schlechter Wärmespeicher: Im Schatten kühlt die Diele schnell ab.
Senden Sie uns Maße und Fotos Ihres Dachs – wir sagen Ihnen, welches Profil und welche Unterkonstruktion in Frage kommen.



